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Pack ma´s ZwoaZwöf

Brauchtumspflege und die Erhaltung ländlicher Traditionen sind seit der Gründung wesentliche Kernanliegen der Landjugend. Volkstanz, Schuhplatteln und weitere volkskulturelle Aktivitäten erfreuen sich in vielen Ortsgruppen großer Beliebtheit. Über Hundert Landjugendmitglieder aus ganz Oberösterreich trafen daher sich von 24. bis 26. Februar in der Landwirtschaftsschule Schlierbach, um die dritte Auflage von "Påck ma’s!" mitzuerleben.
 

Umfangreiches Seminarangebot

Jugendliche sollen an diesem Wochenende die Möglichkeit haben, neben Volkstanz und Schuhplatteln auch andere Bereiche der Volkskultur kennen zu lernen.
Die Möglichkeiten der Betätigung waren auch heuer wieder breit gestreut. An den drei Tagen standen zehn Workshops mit den unterschiedlichsten Inhalten zur Auswahl:
 
·         Volkstanzen für Anfänger und Fortgeschrittene
·         Schuhplatteln für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis
·         Seminar für Spielleute
·         Påsch’n
·         G’stanzln dichten
·         Goaßl schnalzen
·         Brauchtumsspiele
 


"Platt’ln, Påsch’n, Taunz’n"

Die Seminare wurden in Haupt- und Nebenmodule unterteilt, um einerseits möglichst viel Wissen bzgl. Volkstanz, Schuhplatteln und Harmonikaspiel zu vermitteln. Die Nebenmodule lockerten das Programm auf, und gaben einen Einblick in speziellere Bereiche der Volkskultur. So zeigten die Ebenseer Påscher, dass die Hände sehr gute Rhythmusinstrumente sein können. Luise Pape forderte hingegen die Kreativität der Jugendlichen, die in ihrem Seminar G’stanzln dichten und singen konnten. Gerhard Reichenwallner präsentierte den interessierten Jugendlichen den in Oberösterreich eher weniger bekannten Brauch des Goaßl schnalzens.
 
Am Samstagabend durften die Jugendlichen schließlich beweisen, was sie aus den Workshops mitgenommen hatten. Einlagen der Volkstänzer, Schuhplattler und Spielleute sorgten für einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend. Auch die offenen Volkstanzblöcke im Anschluss an den offiziellen Teil erfreuten sich großer Beliebtheit.


Improvisation gefragt

Besonders gefordert wurden die Teilnehmer des Hauptmodules Improvisationstheater. Die Wenigsten konnten sich zu Beginn des Workshops etwas darunter vorstellen. Doch gleich am ersten Tag wurde ihre Spontanität und Schlagfertigkeit auf Anweisungen des Trainers gefordert.
Am Sonntag begann die Gruppe pünktlich mit ihrem Seminar. Allerdings ohne Trainer, dieser hatte eine Autopanne und fiel somit für den Rest des Tages aus. Somit mussten die Theaterspieler erneut improvisieren, und sie gestalteten sich ihren Workshop einfach selbst.
Vor der Abreise kam dann der große Auftritt im Saal vor allen anderen Pack ma’s-Teilnehmern. Diese wussten ebenfalls nicht was sie erwarten würde, doch die Aufführungen schlugen voll ein und lösten grenzenlose Begeisterung bei den Zusehern aus.

 
 
Hier die Links zu den Fotos


27.02.2012